Aufbau des UAP-Systems

Wie ist das System aufgebaut?
Beispiel: UAP FP2Beispiel: UAP FP2 Beispiel: UAP 22Beispiel: UAP 22

Das System umfasst zahlreiche Platinen, deren Schaltungsfunktionen mit speziellen integrierten Bausteinen realisiert werden.

Dabei handelt es sich beispielsweise um Funktionsgeneratoren, DC-DC-Wandler, OTAs, Isolierverstärker oder Spannungsreferenzen. Bei der Mehrzahl der UAP-Platinen kommen OPVs in Einfach-, Zweifach- oder Vierfachausführung zur Anwendung.

Der sogenannte Grundschaltplan einer UAP-Leiterplatte enthält alle Bestückungsplätze, wobei allerdings in den meisten Fällen nur eine entsprechende Teilbestückung eine sinnvolle Schaltung ergibt.

Die Platinenbestückung unterscheidet sich in Standardbestückung und Applikationsbestückung. Die Erstere ist grundsätzlich für jede Funktion erforderlich, enthalten sind die Vorwiderstände und Abblockkondensatoren in der Spannungsversorgung sowie der (die) Operationsverstärker. Die restlichen Bauteile werden durch die entsprechende Schaltungsapplikation festgelegt.

Die variable Anwendung erfordert teilweise für die einzelnen Bestückungsplätze unterschiedliche Bauteilzuordnungen, zum Teil auch mit unterschiedlichen Rastermaßen. Um einen vielseitigen Einsatz zu ermöglichen, sind die UAP-Platinen meist nicht auf einen speziellen Operationsverstärkertyp festgelegt. Es lassen sich so relativ preiswerte OPV`s, wie beispielsweise TL71 oder TL72 einsetzen. Erfordert die Schaltung aber spezielle OPV-Eigenschaften, z.B. eine geringe Drift oder eine hohe slew-rate, so kann auch ein Typ mit den entsprechenden Spezifikationen ausgewählt werden, z.B. OP07 oder OP37. Selbstverständlich muss die Anschlussbelegung übereinstimmen. Für sehr präziese Verstärkerschaltungen, die auch eine einstellbare Offsetbeschaltung erfordern, kann man beispielsweise auf die Platine UAP13 zurückgreifen.