Ferritantennen & Zubehör für die TOA-Blitzortung und Sfericsaufzeichnung

Ferritantennen

Ferritantennen für die TOA-Blitzortung und die Sfericsaufzeichnung arbeiten breitbandig weit unterhalb Ihrer Eigenresonanzfrequenzen. Die nachfolgend aufgeführten Antennen sind speziell für diese Betriebsart ausgelegt.

SKS120N ist die preisgünstige kompakte Ausführung. Diese Antenne besitzt einen 120 mm langen Ferritstab mit einem Durchmesser von 10 mm. Zur Erhöhung der Detektionsempfindlichkeit lässt sich die effektive Permeabilität durch Volumenerhöhung des Ferritmaterials vergrössern.

Bei den hochpermeabilen Stabkernen aus Mn-Zn-Ferritmaterial wirkt sich die Volumenerhöhung durch eine Längenzunahme deutlich effizienter aus als die durch eine Querschnittsvergrößerung. Der Nachteil von längeren Antennensystemen ist allerdings der entsprechend große Platzbedarf. Dies gilt insbesondere für die Blitzortung, wobei die Antennen im Winkel von 90° platziert werden müssen.

Steht dieser Platz nicht zur Verfügung, so bietet sich die Verwendung der Antennen mit einer Länge von 130 mm, bzw. 200 mm mit größeren Stabkerndurchmessern als 10 mm an.

Schrumpfschlauchfixierte Ferritantennen

Bei den folgenden Ausführungen der schrumpfschlauchfixierten Ferritantennen sind die Wicklungsenden aus Kupferlackdraht herausgeführt. Der Wicklungsanfang wird durch einen Knoten gekennzeichnet.

Antennentyp Kernlänge (mm) Kerndurchmesser (mm) Eigenresonanzfrequenz (kHz) *
SKS120N 120 10 > 130
SKS130/11N 130 11 > 110
SKS200/10N 200 10 > 190
SKS200/12N 200 12 > 160
SKS200/15N 200 15 > 150
SKS250/10N 250 10 > 200
SKS400/15N 400 15 > 120

* gemessen bei „schwimmender“ Ankopplung an das Testgerät MATG 2

Schrumpfschlauchfixierte Ferritantennen Schrumpfschlauchfixierte Ferritantennen

Schutzrohr-Antennen

Folgende Ferritantennen sind in einem Schutzrohr untergebracht. Herausgeführt werden farbig isolierte Anschlusslitzen, blau (bzw. blau mit Knoten) = Wicklungsanfang. Achtung: ohne zusätzliche Maßnahmen sind die Schutzrohr-Antennen nicht für den Aussenbetrieb geeignet!

Antennentyp Kernlänge (mm) Kerndurchmesser (mm) Eigenresonanzfrequenz (kHz)
SKSSR130/11 130 11 > 110
SKSSR200/12* 200 12 > 160
SKSSR200/15 200 15 > 150
SKSSR250/10* 250 10 > 200

* Diese Antennen sind auch in geschirmter Ausführung erhältlich.

Bei dem größten Antennentyp dieser Reihe wird eine auftrennbare Doppellitze herausgeführt, der Wicklungsanfang ist markiert.

Antennentyp Kernlänge (mm) Kerndurchmesser (mm) Eigenresonanzfrequenz (kHz)
SKSSR400/16 400 16 > 110

Schutzrohr-Antennen Schutzrohr-Antennen

Schutzrohrantennen mit offener Wicklung

Antennentyp Kernlänge (mm) Kerndurchmesser (mm) Eigenresonanzfrequenz (kHz)
SKSOW600/30/1 600 30 > 300

SKSOW600/30/1 SKSOW600/30/1

Bei den ungeschirmten und geschirmten Antennenausführungen empfiehlt es sich die Anschlusslitzen auf das notwendige Minimum einzukürzen.

Die nachfolgend aufgeführten Antennen sind nicht für die TOA-Blitzortung geeignet!

Antennentyp Kernlänge (mm) Kerndurchmesser (mm) Eigenresonanzfrequenz (kHz)
SKS200/10/2 200 10 > 50
SKS200/10/3 200 10 > 40
SKS200/12/2 200 12 > 50
SKS200/12/3 200 12 > 40

Ferritantennen für die Ringkernübertragerkopplung

Die in Schutzrohren eingebauten und vergossenen Antennen eignen sich für eine vom Sfericsempfangsgerät abgesetzte Platzierung. Die Zwischenschaltung eines Pufferverstärkers ist dabei nicht notwendig. Als Verbindungskabel zum Folgegerät kann eine Zweifachlitze wie beispielsweise Lautsprecherkabel Verwendung finden.

Auf Grund der geringen Impedanz der Antenne und die quasisymmetrische Ankopplung verhält sich das System sehr störfest gegenüber Einwirkungen elektrischer Wechselfelder.

Erhältlich sind die Ausführungen SKSSR200/12RKÜ und SKSSR200/15RKÜ, die jeweils zusammen mit dem passenden Ringkernübertrager (montiert auf Platine ÜK3) geliefert werden.

SKSSR200/12RKÜ SKSSR200/12RKÜ


Ringkernübertrager für die Schleifenantennenkopplung

Die beiden Ringkernübertrager eignen sich zur Ankopplung von Schleifen- oder Erdantennen für den Sfericsempfang. Aufgebracht sind jeweils die Sekundärwicklungen. Die antennenseitigen Primärwicklungen werden, je nach Antennentyp mit 1 bis 5 Windungen zugefügt.
Die Trägerplatine ÜK3 eignet sich zur Aufnahme der Ringkerne.

RKÜ Typ 1 eignet sich für den Frequenzbereich bis 60 kHz
RKÜ Typ 2 eignet sich für den Frequenzbereich bis 150 kHz

RKÜ RKÜ


Schutzrohrabschnitte aus Hart-PVC & Zwischenrohrabschnitte für die Schirmauflage

Die Schutzrohrabschnitte werden in gewünschten Längen bzw. passend für die unterschiedlichen Antennentypen mit Endkappen und Kabeldurchführungen geliefert. Zwischenrohrabschnitte zur Schirmauflage sind ebenfalls für die unterschiedlichen Antennentypen erhältlich.

Schutzrohrabschnitt Schutzrohrabschnitt


Flachbandkabelabschnitte für die Abschirmung der Ferritantennen

Die Abschnitte werden in unterschiedlichen Längen, auf Wunsch auch abisoliert und verzinnt geliefert.

Ich empfehle zwischen Wicklung und Flachbandkabelschirmung einen gewissen Abstand einzuhalten. Dieser lässt sich durch Einfügen von EPS-Folie oder durch die Verwendung eines Zwischenrohrs realisieren. Bei der Längsausrichtung des Flachbandkabels dürfen sich die Enden des Sammelanschlussdrahtes nicht berühren, da sonst eine Kurzschlussschleife entsteht.


Befestigungen

Für die Befestigung der Antennen sind Schraub- und Klebesockel sowie passende Kabelbinder lieferbar.

Schraubsockel sw (l.), Schraubsockel groß, Schraubsockel klein, Klebesockel (r.), Kabelbinder (u.) Schraubsockel sw (l.), Schraubsockel groß, Schraubsockel klein, Klebesockel (r.), Kabelbinder (u.)

Beachten Sie bitte: Ferrit ist ein sehr sprödes Material. Daher sollten die Ferritantennen, auch wenn diese in Schutzrohren eingebaut sind, keinen Stößen und starken Erschütterungen ausgesetzt werden. Dies kann zu Ferritbruch oder Haarrissen in den Stabkernen führen. Die Leistungsfähigkeit der Antennen wird dann u.U. sehr stark eingeschränkt.


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